Jupp on Tour

Camping ist der Zustand, in dem der Mensch seine eigene Verwahrlosung als Erholung empfindet!
Bin jetzt (15.10) bald 5 Wochen unterwegs und habe 3149 km zurückgelegt. Am 18.10. kommt Mechthild in Athen an und dann werden wir zusammen etwas mehr als zwei Wochen durch den Süden Griechenlands reisen.

36. Tag 18.10. Nea Makri (GR)

Heute Nachmittag kommt Mechthild und wir werden dann wohl noch einen Tag hierbleiben. Dann kann Mechthild erst einmal am Strand entspannen und dann werden wir weiter Richtung Süden fahren. Bin mal gespannt, wie das Abholen am Flughafen verläuft. 7 Kilometer vor dem Flughafen ist ein Ort. Da werde ich hinfahren und auf meinem IPad kann ich sehen, wo der Flieger gerade ist. In Griechenland haben wir eine andere Zeitzone. Es ist eine Stunde später.

Mechthild ist angekommen und das Abholen am Flughafen ging einfacher, als ich gedacht habe. Wir fahren zum Camping und gehen essen im Restaurant am Platz. Mal sehen ob wir morgen weiterfahren oder doch einen Tag länger bleiben.

34. Tag 16.10. Nea Makri (GR)

Mein Freund Wolfgang hatte mich gewarnt. Die Autobahngebühren in Griechenland sind nicht zu verachten. Ich fahre 344 km, davon ca 300 km auf der Atutobahn. Das Ganze hat dann mehr als 40 Euro gekostet. Bei dem Preis hätte ich erwartet, das es bei der Auf- und Abfahrt von der Autobahn ein Glas Sekt gibt. Gibt es aber nicht. Es ist auch kein Wunder, dass auf der Autobahn nichts los ist. In Griechenland gibt es wahrscheinlich zum Geburtstag einen Gutschein über 1000 km Autobahnfahrt.
Den Platz in Nea Makri habe ich mir ausgesucht, weil er ziemlich  nah am Flughafen liegt. Ich kann dann am Mittwoch bis Spata fahren, 25 km, und dann ist es nicht mehr weit bis zum Flughafen.
Es ist hier ein schöner Strand, aber nichts drum herum, und relativ teuer. Die Fahrt war schön, entspannt, aber wie gesagt recht teuer.

28. Tag 10.10. Ksamil (AL)

Das war auf jedenfall ein Highlight. Ich fahre los und dann geht es ab in die Berge. Ab da ist es nur noch schön. Das hatten mir auch die Holländer gestern schon vorausgesagt. Ich fahre nach Ksamil, auf ein kleinen Familiencamping. Werde sehr freundlich begrüßt und bekomme erst einmal so etwas wie einen Eiskaffee. Die Zufahrt war schon etwas abenteuerlich, und da, wo ich stehe, können die anderen drei Parteien, die da sind, gar nicht hochkommen.

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